7 Dinge, mit denen dein Leben sofort einfacher und stressfrei wird

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7 Dinge, mit denen dein Leben sofort einfacher und stressfrei wird

By | 2018-01-11T13:25:52+00:00 27.09.2017|0 Comments

Du kennst das: Morgens bloß nicht zu lange liegen bleiben, schnelle Katzenwäsche, Kinder (und ggf. Männer und Tiere) versorgen, und dann zu den Tagesaufgaben übergehen. Was, schon Mittag? Schnell kochen, noch diese und jene E-Mail beantworten, außerdem wolltest du ja noch mit Andrea über den Ausflug nächste Woche sprechen … ruckzuck ist es Abends, du liegst im Bett und fragst dich: Was hab ich heute eigentlich gemacht?

Das Leben entschleunigen

Leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer ganz leicht ist, sein Leben zu entschleunigen und zu vereinfachen. Wie immer beginnt alles im Kopf: Sobald du erkannt hast, dass du nicht auf allen Hochzeiten tanzen musst und dass eine Absage an gewisse Dinge (siehe Liste) gleichzeitig eine Zusage an dich, deine Gesundheit und deinen inneren Frieden ist, geht es besser von der Hand.

Es ist wie beim Fahrradfahren: Einmal lernen, nie wieder vergessen. Nur ab und zu üben sollte man es, um nicht seltsame Schlangenlinien [in seinem Leben] zu fahren.

 

1.: Einfach langsam machen

Ja, ich weiß: Du hast keine Zeit, um es langsam angehen zu lassen. Schließlich kommst du dann mit deinen Terminen in Bedrängnis, kommst zu spät los, zu spät an, das Essen ist nicht fertig und abends ärgerst du dich. Dann könnte ich ja auch gleich verlangen, dass du ein Sabbatjahr bei buddhistischen Mönchen machst.

Lustigerweise bedeutet „langsam machen“ oft, dass wir mehr Dinge besser erledigen. Geht nicht? Sind wir hier auf einem Blog oder einer Parteiveranstaltung? Eben. Hier werden keine leeren Versprechungen gemacht.

Sei konzentriert bei dem, was du gerade tust, und fokussiere dich darauf. Statt beim Schminken Nachrichten zu hören, dich zu unterhalten oder über WhatsApp den blöden Ausflug für nächste Woche vorzubereiten, konzentriere dich einfach auf die Schminke. Wenn du auf Klo gehst, geh einfach auf Klo und lass das Handy woanders liegen.

Ziehe dich und deine Kinder in Ruhe an, frühstücke ohne Ablenkung und plane immer nur eine Aufgabe (Multitasking ist tabu).

Wenn du magst, probiere mal aus, wie es sich anfühlt, Dinge absichtlich in halber Geschwindigkeit zu machen. Diese Erfahrung verdanke ich dem wirklich empfehlenswerten Buch „Die 7 Geheimnisse der Schildkröte„*, wo in einem Kapitel genau das vorgeschlagen wird: Alles in halber Geschwindigkeit.

Probier es mal aus. Es ist Wahnsinn, wie achtsam man plötzlich wird!

 

2.: Räum auf!

Okay, Zeit für Ehrlichkeit (wir sind ja sonst nie ehrlich hier 😎): Ich bin eine Chaotin. Es fällt mir unheimlich schwer, Ordnung zu halten und „Haushalt“ steht auf meiner Prioritätenliste nicht sehr weit oben.

Trotzdem beherzige ich diesen Tipp, wann immer es geht: Ein aufgeräumtes Zuhause ist gut für die Seele. Tipps und Tricks dazu findest du in einem anderen Artikel. Und je weniger Dinge du besitzt, desto weniger musst du auch aufräumen (wenn es dir schwer fällt, weniger zu besitzen, lies dir bitte die Minimalismus-Artikel durch).

Tipp 1: Leere Fußböden! Sieht gleich aufgeräumter aus, wenn man über nichts drübersteigen muss.

Tipp 2: Aussortieren! Nimm dir einen Raum vor, packe alles, was drin ist, in die Mitte, und stelle nur das zurück, was entweder 1) regelmäßig benutzt werden muss oder 2) dich glücklich macht.

Tipp 3: Alles braucht einen festen Platz. Tu mal so, als hätte jeder Gegenstand, den du in die Hand nimmst, ein Eigenleben. Wo würde dieses Buch/der Schlüssel/die Wäscheklammer wohnen wollen?

 

3.: Schränke dich in deinen Entscheidungen freiwillig ein

Immer diese Paradoxa! Auf einem Freiheitsblog von freiwilliger Einschränkung sprechen, was läuft da schon wieder schief?

Lass uns gerne nochmal einen der Freiheitsgrundsätze zitieren: Eine Entscheidung FÜR etwas ist gleichzeitig eine Entscheidung GEGEN vieles andere.

Guckst du manchmal „Rosins Restaurant“? Das ist eine Sendung, in der ein Profikoch anderen Restaurantbesitzern hilft, die Insolvenz abzuwenden und ihren Laden mit ihnen gemeinsam wieder auf Vordermann bringt. Einer der häufigsten Tipps lautet: Minimiere die Speisekartenauswahl! Warum? Weil es völlig ausreicht, wenn man sich zwischen 7 Pizzen, 3 Pastas, 2 Salaten und 3 Nachtischen entscheiden muss (ich tu mich in Restaurants immer schwer mit der Entscheidung, je mehr Auswahl desto schlimmer!).

Du kannst dir also freiwillige Schranken setzen, um fokussiert zu bleiben. Übe es!

  • Schreibe einen Einkaufszettel und kaufe nur diese Dinge ein, die du wirklich gerade brauchst
    • sei auch hier limitiert: „Erdbeerjoghurt“ statt „Joghurt“, „Junger Gouda“ statt „Käse“
  • Minimiere deine Auswahl an Kleidung und mache sie so, dass alles miteinander kombinierbar ist („Capsule Wardrobe“)
  • Wähle dir nur wenige Blogs aus, denen du noch folgst
  • Lege eine feste Zeit für Social Media fest (z.B. zwei Stunden am Tag oder je 15 Minuten nach dem Essen, …)
  • Melde dich von den Newslettern ab, die du eh nicht liest
  • Miste deine Bücher aus und behalte nur die, die du ein zweites Mal liest oder gelesen hast
  • Und so weiter

4.: Sei ein Nein-Sager

Wenn man zu jemandem „Nein“ sagen soll, dann ist das manchmal so als würde man ihn von einer Klippe stoßen, oder? Man fühlt sich schlecht, eine Einladung auszuschlagen oder jemandem Hilfe zu untersagen, um mehr Zeit für sich zu haben.

Nimm nur Einladungen an, die dich mit Menschen zusammenbringen, die du wirklich magst oder die dein Leben bereichern. Hilf deinen Mitmenschen, wenn du kannst – wenn deine Prioritäten aber gerade woanders liegen, lehne liebevoll ab. Man kann lernen, nein zu sagen.

 

5.: Zahle alle Schulden ab

Solltest du noch irgendwo in der Kreide stehen, setze alles daran, um diese Schulden schnellstmöglich abzuzahlen. Das kann bedeuten, dass der Urlaub dieses Jahr ausfällt oder dass du eine Zeit lang keine neuen Klamotten kaufen kannst (was ganz im Sinne des Minimalismus wäre). Mache dir einen festen Abzahlungsplan und am besten auch einen Finanzplan, aus dem hervorgeht, welche Einnahmen und Ausgaben du hast. So behältst du den Überblick.

 

6.: Sei offline

Nimm dir ab und zu eine Auszeit vom Internet und schalte das Handy aus. Es reicht schon, wenn du abends beispielsweise ab 20 oder 21 Uhr das Handy in einen anderen Raum legst und die Zeit bis zum Einschlafen mit deinen Liebsten verbringst oder mit einer Beschäftigung, die dir richtig gut tut (bei mir wären das ein Bad und ein Buch).

Und wo wir schon dabei sind: Siehe weniger fern (damit sind auch Netflix und Co gemeint). Eine Folge deiner Lieblingsserie pro Tag ist mehr als ausreichend, wenn es denn unbedingt sein muss.

 

7.: Achte auf dich

Kopfschmerzen? Man greift zum Aspirin. Du willst keine Kinder? Dann schmeiß dir jeden Tag Hormone rein. Dein großer Zeh juckt? Auch dagegen haben wir hier eine Salbe. Allgemeines Unwohlsein? Kein Problem, einfach diese drei Tabletten zweimal pro Tag und schon geht es dir wieder gut.

Das war Ironie, nicht der Tipp. Jetzt kommt der Tipp.

Dein Körper spricht mit dir, mitunter sehr laut. Je mehr du ihn ignorierst, desto lauter spricht er, manchmal sogar mittels Schmerzen. Dass die Kopfschmerzen in echt davon kommen, weil du viel zu wenig getrunken hast, merkst du vielleicht gar nicht. Dass es natürliche Verhütungsmethoden gibt, die genau so sicher wie die Pille sind, aber deinem Körper nicht schaden, weißt du vielleicht gar nicht (es heißt „NFP“, Natürliche Familienplanung). Vielleicht fühlst du dich unwohl, weil du Essen in dich hineinstopfst, das alles andere als gesund ist, oder weil dich seelischer Stress plagt.

Achtsamkeit ist ein großes Thema im Minimalismus. Sicherlich helfen dir die Artikel hier im Blog dabei, achtsamer mit dir und deinem Körper umzugehen.

About the Author:

Will von allem zu viel. Mamablogger. Autorin von Liebesthrillern. "Ich habe so viel Spaß, weil ich mein Leben so ernst nehme."

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